Tanaro-Tal

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Garessio - Wallfahrtskirche von Valsorda
Das Dorf Ormea
Almen im Tanaro-Tal

Das obere Tanaro-Tal, stellt eine traditionelle Verbindung zwischen dem Piemont und Ligurien,  mit den nahen Provinzen Savona und Imperia, dar. Die Landschaft ist deshalb sehr abwechslungsreich und bietet eine Vielfalt von Kontrasten. Die milden Hänge des bewaldeten Hügellands zwischen Ceva und Garessio verwandeln sich in eine holprige Landschaft in der Nähe von Ormea, wo die Straße, die sich entlang des Flusses Tanaro windet, die wunderbaren inmitten der dichten Vegetation liegenden Felsen aus Quarzit streift. Der oberste Teil des Tals bietet den Touristen außerordentliche Berglandschaften, von Briga Alta bis zu den Dörfern Viozene und Upega, von der Quelle des Tanaros bis zum Berg Mongioie.

Dem Tal gehört eine wichtige Geschichte, die schon zur vorrömischer Zeit, wie die im Pennavaira-Tal entdeckten Funde bezeugen, als Durchgang von Völkern und Waren galt.

Die Reste der Schlösser von Nucetto, Perlo, Priola und Ormea wechseln sich mit den Trümmern der sarazenischen Türme ab: Diese Gebäude sind die greifbaren Beweise der Banden von Sarazenen, die zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert die Piemontesischen Täler erreichten.
In Bagnasco ist eine römische Brücke zu bewundern, in Garessio sollte man dagegen den alten mittelalterlichen Flecken, das geospeläologische Museum, die Wallfahrtskirche von Valsorda und die Quellen San Bernardo, deren Wasser in der ganzen Welt verkauft wird, besuchen. Im Winter können die Wintersportbegeisterte im Skigebiet Garessio 2000 das atemberaubende Gefühl von Ski laufen erleben und gleichzeitig das Meer bewundern.

Ormea ist ein wichtiger sommerlicher Urlaubsort, der durch dichte Wälder umgeben ist. Die Altstadt, die ligurische Merkmale zeigt, ist von den typischen Gassen gekennzeichnet, die hier Trevi und in Ligurien Carrugi heißen. Die Pfarrkirche S. Martino beherbergt eine ganze Reihe von gotischen Fresken aus dem 14. Jahrhundert, eine Kreuzigung von Moncalvo und ein wertvolles ethnographisches Museum. Der Ormea-Dialekt, den man nur in diesem Dorf spricht, ist  eine merkwürdige Mischung von piemontesischen, ligurischen, französischen und arabischen Phänomenen, die eine sprachliche Erbschaft von der Anwesenheit der Sarazenen ist. Auch aus dem gastronomischen Gesichtpunkt ist Ormea eine Enklave: fözze, tultei fritti, sc-ciancui sind nur einige der lokalen Spezialitäten, die mit leichten Weinen, wie sciac-trà serviert werden.

Die Bohnen von Bagnasco, die Kartoffeln von Ormea, die weißen Rüben von Caprauna und die weißen, getrockneten Kastanien, die Garessine heißen, sind nur einige der Produkte der lokalen Landwirtschaft; in den Wäldern dagegen sind duftende Pilze, köstliche Heidelbeere und Walderdbeere zu finden. Auf den Almen werden die typischen lokalen Käsesorten hergestellt: Von den kleinen Tome oder Sore, bis zu den großen Laiben von Ormea und Raschera. Am typischsten ist aber die Polenta aus Buchweizen, die nach der Tradition mit einer Soße aus Milch, Lauch und Pilzen serviert wird.


Wege zum Tal
Mit dem Auto: A6 Turin-Savona - Ausfahrt Ceva. Das Tal ist von der Straße SS28 durchgequert. Mit der Bahn:  Linie Turin-Savona: bis Ormea fahren, in Ceva umsteigen.  


Messen und Veranstaltungen
•    Bagnasco – Bal do Sabre – Mai
•    Nucetto – Fest der Kichererbse – Ende Juli
•    Nucetto – Fest der Kichererbse -  Oktober
•    Garessio – Fest der Polenta aus Buchweizen – September
•    Garessio – Fest der Kastanie von Garessio – Oktober
•    Ormea – Fest der Polenta aus Buchweizen – Juli
•    Ormea – Fest der Lasagna all’Ormeasca- Juli
•    Ormea – Kastanienmesse – Oktober
•    Ormea – Raschera und Almen-Käse Messe – September


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