Pesio-Tal

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Die Kartause von Pesio
Ph. R. Gaborin - Murmeltiere
Ph. R. Gaborin - Wasserfall den Pfad nach dem Garelli Hütte entlang

Das Pesio-Tal, das sich in den Ligurischen Alpen befindet, hebt  sich durch die Schönheit und die Ausdehnung der Wälder, die Vielfalt der Flora und der Fauna, die von dem Naturpark des Marguareis-Massivs geschützt werden, ab.
Es wird von dem Massiv des Berges Marguareis (2.651m), der eines der wichtigsten Karstsysteme der Westalpen versteckt, geherrscht. Es gibt Tausende von Höhlen in verschieden Formen und Größen, mit einer unterirdischen Entwicklung von mehreren Kilometern. Die Systeme Carsene und Piaggiabella (Zugang durch das Tanaro-Tal) werden von einem Publikum von  erfahrenen Wissenschaftlern und Höhlenforschern besucht.

Das Pesio-Tal bietet eine wunderbare Kartause, die im Jahr 1173 vom Heiligen Bruno gegründet wurde und heute ein Kloster ist, und die im Grünen der Kastanien-, Tannenbäumen und der Buchen mitten im Naturpark des oberen Pesio-Tals liegt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie ständig verändert und in der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts wurde sie vom Architekten des Hauses Savoyen, Giovenale Boetto, mit dem Bau der elegante Loggia am Ende der Eingangsallee,  neu gestaltet.
1802 wurde die Kartause von Pesio von der Napoleonischen Regierung abgeschafft und ihre wertvolle Immobilien- und Kunstgüter wurden zerstreut. Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelte sich das Kloster in eine von der vornehmen Gesellschaft besuchte hydrotherapeutische Anstalt. Beim Ausbruch des ersten Weltkriegs wurde die Kartause geschlossen und blieb lange leer und vernachlässigt. 1934 kamen endlich die Missionäre der Consolataweihe, die das Gebäudekomplex mit Ausdauer und Leidenschaft restaurierten und ihn in ein aktives religiöses Zentrum verwandelten.

Nach der Kartause wird die Landschaft kahler und die Vegetation spärlicher; der Blick über die karstige Berge und besonders über den großartigen Gipfel des Berges Marguareis wird dagegen schöner. Die Gegend bietet zahllose Wanderungsmöglichkeiten; unbedingt nicht zu versäumen ist aber der Frühlingsausflug bis zur Pis del Pes, den einzigartigen Quellen des Bachs Pesio, die hier mit einem besonderen Wasserstrahl aus einer steilen Felswand sprudeln. Von  Pian delle Gorre kann man, mit einem einfachen Rundweg von etwa drei Stunden, das stimmungsvolle „Tour der Wasserfälle“ ergänzen.

Die Gemeinde von Chiusa Pesio, die sich am Fuße des Tals befindet, begrüßt die Besucher im historischen Zentrum, das der Sitz des Glas - und Kristall Museums (Museo della Regia Fabbrica di vetri e cristalli) beherbergt. Von hier, kann man kulturelle Stätte besichtigen, Essen und Wein-Touren machen oder in die nahen Wälder, unter archäologischen Funden, neunzehnten Jahrhunderts-Jagdhütten, den Resten der alten Festungsanlagen, den Kirchen und den Kapellen spazieren gehen .

Wege zum Tal

Mit dem Auto: A6 Turin-Savona – Ausfahrt Mondovì. Man kann das Pesio-Tal mit SS Cuneo – Mondovì erreichen, und dann in Richtung Chiusa di Pesio fahren.
Von Cuneo: zuerst SP 564 in Richtung Mondovì, danach über Beinette in Richtung Pesio-Tal weiterfahren.

Messen und Veranstaltungen  
•    Chiusa Pesio (Fraz. San Bartolomeo) – San Giovanni Feuer – Juni
•    Chiusa Pesio – Chius’Arte (Kunst in Chiusa) - Juni
•    Chiusa Pesio – Chiusa Aperta (geöffnete Chiusa) - August / September
•    Chiusa Pesio – Kastanienfest - Oktober

 


Verkehrsverein

Piazza Cavour, 15 - 12013 CHIUSA DI PESIO (CN)
tel. +39 0171 734990 - fax +39 0171 735339
info@vallepesio.it
www.vallepesio.it

Parco Naturale del Marguareis
Via S. Anna 34 – 12013 CHIUSA DI PESIO (CN)
Tel. +39 0171 734021 - fax +39 0171 735166
parcomarguareis@ruparpiemonte.it
www.parcomarguareis.it