Grana-Tal

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Die Filatoio Rosso
Käse Castelmagno
Provenzaliches Fest in Sancto Lucio de Coumboscuro

Das Grana-Tal steigt sanft zwischen dem Stura-Tal und dem Maira-Tal. Der Hang ist am Anfang ganz mild und begleitet den Tourist durch Dörfer und Städtchen, die am Ufer des Bachs liegen. Weite Kastanien-, Buchen- und Nadelwälder die  entlang der Straße wachsen, bieten ein Panorama, das im Laufe der Jahrhunderte  unberührt geblieben ist.

Im mittelalterlichen Zentrum der Hauptstadt Caraglio kann man die Kirche San Giovanni, ein gotisches Gebäude, das im Laufe der Jahrhunderte mehrmals renoviert wurde, das Kapuzinerkloster und die bemerkenswerte „Filatoio Rosso“ (die Rote Spinnerei), die in nur zwei Jahren (1676-1678) von dem berühmten Seide-Unternehmer Galleani gebaut wurde, besuchen. Die „Filatoio Rosso“ beherbergt heute das Museum der piemontesischen Seideverarbeitung und ein Ausstellungsraum für moderne und zeitgenössische Kunst.

Die Straße steigt leicht bis Pradleves, danach wird der Weg plötzlich steil und man kann im Hintergrund die emporragenden Gipfel Punta Tempesta und Cima Test bewundern.

In Castelmagno zeigt das Tal seinen ganzen wunderbaren Reiz, der  im Sommer dabei hilft, sich von der Mühe der Alltäglichkeit zu erholen. Dort, auf einer Höhe von 1800m, liegt eine Wallfahrtskirche, deren Ursprünge zu den Kulten der vorrömischen Völker zurückgehen. Die Kirche, die dem Heiligen Magno, dem tapferen Soldat der sagenhaften Thebäischen Legion gewidmet ist, beherbergt einige Gemälde aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Castelmagno ist aber nicht nur der Name dieses Ortes, sondern auch des weltbekannten und ausgezeichneten auf den Almen des oberen Tales hergestellten Käse mit geschützter Herkunft.

Für die Radsportbegeisterte ist  das Denkmal, das dem Radrennfahrer Marco Pantani gewidmet ist, einen Besuch wert  Es befindet sich auf dem Colle Fauniera (2.481 m, einer der härtesten Aufstiege von dem Giro d’Italia) und wurde in Erinnerung an die spannenden Tätigkeiten eines kontroversen Athleten, aber sicher vom Publikum sehr geliebt, gebaut.

Das Grana-Tal betrachtet man als eine provenzalische Enklave: Im kleinen Seitental von S.Lucio di Coumboscuro befindet sich nämlich das Centre Prouvencal Coumboscuro, das seit mehreren Jahren sich mit der Wahrung der provenzalischen Sprache, der Folkloreüberlieferungen und der lokalen Musik beschäftigt. Hierzu gibt es auch ein interessantes Ethnographisches Museum.

Ein Urlaub in den alten Dörfern bietet außerdem die Gelegenheit, die Gemälde von Pietro da Saluzzo und anderen Künstlern aus dem 15. Jahrhundert zu entdecken, oder an schmeckvollen Abenden mit leckeren Delikatessen – wie z.B. die Gnocchi mit Castelmagno-Soße oder den typischen „Madernasse“ Birnen, den Konfitüren aus Waldbeeren und den Likören  - teilzunehmen.

Wege zum Tal
Mit dem Auto: Autobahn A6 Turin-Savona – Ausfahrt Mondovì oder Sant'Albano Stura, danach in Richtung Cuneo und Caraglio fahren. Oder Ausfahrt Marene und danach in Richtung Saluzzo-Busca-Caraglio fortsetzen.
Vom Tendapass in Richtung Borgo S. Dalmazzo und danach in Richtung Caraglio fahren.

Messen und Veranstaltungen
•     Caraglio – Herbstmesse und Gnocchi al Castelmagno (Käse) Messe - September 
•     Caraglio – Aj a Caraj (Knoblauch in Caraglio) – November
•     Castelmagno  – Patronsfest des Heiligen Magno – August
•     Monterosso Grana – Fr. Sancto Lucio de Coumboscuro - Festenal - Juli
•    Monterosso Grana – Fr. Sancto Lucio de Coumboscuro – Roumiage – Ende August / Anfangs September

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