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::: DIE WEGE DES GLAUBENS

Abteien und Wallfahrtskirchen
Bastia Mondovì - Kirche von San Fiorenzo
Die Kapelle von San Fiorenzo, die zwischen dem 10. und dem 15. Jahrhundert errichtet wurde, beherbergt eine außerordentliche Reihe von Kunstschätzen aus der Malerei der internationalen Spätgotik. Die Fresken, die von Bonifacio della Torre in Auftrag gegeben wurden, wurden im Monat Juni 1472 beendet, decken eine Fläche von 326 m2, und stellen ein spektakuläres und eindruckvolles Wunder dar. Die anonymen Künstler aus dem 15. Jahrhundert wurden von Jaquerio, der provenzalischen Malerei und Giovanni Canavesio stark beeinflusst. Die Gemälde stellen Bilder der Heiligen und der Evangelisten, des Paradieses und der Hölle, des Lebens Christi und der Heiligen Maria, der Heiligen Antonio und Fiorenzo (der eigentlich zu jener Zeit nicht sehr oft dargestellt wurde) dar.
Öffnungszeiten: von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen 15.00-19.00 Uhr. Auskünfte: Tel. +39.338.4395585, +39.0174.60233

Beinette – Pfarrkirche von Santa Maria
Die Kirche, die 1041 zum ersten Mal als Teil der Diözese von Asti erwähnt wurde, verwaltete ein Gebiet, das sich bis zu den Abhängen des Bisalta-Berges ausdehnte. Um die Kirche wurden aber auch Ziegelsteine und Marmor aus der römischen Zeit gefunden. Sie beherbergt schöne wertvolle Fresken, die kürzlich restauriert wurden. Die Stätte liegt an der Straße nach Margarita, 2 km vom Stadtzentrum entfernt.
Auskünfte und Besuch: Parrei +39/0171/384027, Ass.ne Terra dei Bagienni +39/0171/384171; +39/348/5675292

Bene Vagienna - Kirche von San Francesco
Das alte Städtchen von Augusta Bagiennorum beherbergt zahlreiche religiöse Gebäude von großem künstlerischem Wert. Das schönste Beispiel ist die Kirche San Francesco mit Reliquie der Seligen Paola in der Kapelle der Familie Costa (deren Altar 1725 von Filippo Juvarra entworfen wurde). Ein anderer Künstler - Claudio Beaumont - malte dagegen 1726 das Altarbild, das die Selige Jungfrau mit dem Kind darstellt. Ein weiterer Schatz ist der Chor aus Holz aus dem 16. Jahrhundert, das aus 24 geschnitzten Stühlen besteht.
Öffnungszeit: täglich 8:00-12:00 14:30-17:00 Uhr, Rathaus +39/0172/654152, Pfarrei +39/0172/654179

Borgo San Dalmazzo - Kirche von San Dalmazzo
Der Verehrung des Märtyrers Dalmazzo - die im zweiten Jahrhundert entstanden ist - ist die große Benediktinerabtei aus dem 11. Jahrhundert gewidmet. Die Kirche war in der Vergangenheit ein wichtiges Ziel für die Wallfahrer, die aus Norditalien und Provence kamen. Trotz der zahlreichen Barockelemente zeigt die Kirche noch mehrere Merkmale aus der Romanik, besonders in der Krypta und auf der Fassade. Dank den Ausgrabungen konnte man einige Spuren entdecken, die die Geschichte des Gebäudes erklären: Elemente aus der Römerzeit, das Übereinanderlegen von Kirchen ab der frühchristlichen Zeit, eine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert, die von Giovanna I d'Angiò errichten lassen wurde.
Öffnungszeit: täglich, 9.00 - 12.00 15.00 - 17.30 Uhr, Auskünfte +39/0171/266133, Fax +39/0171/269952.

Boves - Fontanelle - Wallfahrtskirche Regina Pacis
Diese Wallfahrtsstätte wurde auf Initiative von Biagio Agostino Pellegrino (1882-1943) errichtet, der während des Ersten Weltkrieges die Ahnung hatte, eine Stätte für die Marienverehrung (Regina Pacis) zu gründen. Der Bau begann im Jahr 1924 und endete im Jahr 1938 mit der Einweihung der Wallfahrtskirche, die eine grandiose Kuppel besitzt, und die von Renaissance- und Barockmodellen inspiriert wurde. Die Kirche ist von einem dem Glaube gewidmeten Park umgeben. Dort befindet sich eine Statue der Regina Pacis, die 1939 und 1946 gekrönt wurde, und die von einer Statue der Maria Ausiliatrice stammt.
Öffnungszeit: täglich, 6.30 -12.00 14.00 - 18.00 Uhr, im Sommer bis 19.00 Uhr; Auskünfte +39/0171/38907, +39/0171/380221.

Boves - Wallfahrtskirche Madonna die Boschi
Dieses Kloster , das sich am Fuße des Bergs Bisalta befindet, wurde zum ersten Mal in einem Dokument aus 1261 erwähnt. Das Gebäude zeigt grundsätzlich romanische Merkmale und galt ursprünglich als Gästehaus für die Wanderer. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Kloster mehrmals vergrößert und bemalt. Beispiele dafür sind die Fresken aus dem 15. Jahrhundert, die dem Marienleben und der Kindheit Christi gewidmet sind, und diejenigen aus dem 16. Jahrhundert, die die Passion darstellen. Von großer Interesse ist das Jüngste Gericht, das wahrscheinlich von Giacomo Rossignolo Mitte des 16. Jahrhunderts gemalt wurde, und das durch das Fresko der Sixtinischen Kapelle von Michelangelo inspiriert wurde. Nicht weit von der Wallfahrtskirche Madonna die Boschi befindet sich eine kleine dem Heiligen Francesco gewidmete Feldkapelle mit schönen Fresken aus dem 16. Jahrhundert.
Öffnungszeit: täglich, 9.00 - 12.00 16.00 - 18.00, Auskünfte +39/0171/380130

Castelmagno - Wallfahrtskirche von San Magno
Im oberen Grana-Tal, in einem einmal der Verehrung Mars gewidmeten Gebiet, ragt die Wallfahrtskirche von San Magno (1760 m), die in der Vergangenheit auch als Gästehaus für die Wanderer auf dem Weg zwischen dem Grana- und dem Stura-Tal galt. Der Gebäudekomplex besteht aus einem Teil aus dem 18.-19. Jahrhundert und aus einem älteren. In dem letzten kann man die Fresken (die die Evangelisten und die Kirchenlehrer darstellen) von Pietro da Saluzzo aus dem 15. Jahrhundert und diejenigen (die die Passion Christi und die sieben Märtyrer der Thebanischen Legion -Magno, Maurizio, Costanzo, Ponzio, Chiaffredo, Dalmazzo und Pancrazio darstellen) des Künstlers Giovanni Botoneri von Cherasco bewundern.
Öffnung: täglich von Juni bis September, 9.00 - 18.00, Auskünfte +39/0171/986178.

Chiusa Pesio - Kartause von Santa Maria im Pesio-Tal
Ruhe und Natur stellen den Reiz der alten Kartause der Seealpen dar, die 1173 gegründet wurde, und die sich bis zum 18. Jahrhundert entwickelte. Im Gebäudekomplex, wo man die Spuren der Änderungen von Giovenale Boetto aus dem 17. Jahrhundert bewundern kann, sind ein Gemälde aus dem 15. Jahrhundert, ein weiter Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert, die obere Abtei, die an der Stelle der alten Kirche aus dem 12. Jahrhundert liegt, mit den Ornamenten und den Gemälden von Antonio Parentani und Jan Claret unbedingt zu sehen.
Öffnungszeit: täglich, 9.00 - 12.00 14.30 -18.00 Uhr; Auskünfte +39/0171/738123, Fax +39/0171/738284, www.certosadipesio.org - pangheb@tin.it

Cuneo - Santa Maria della Pieve
Die Pfarrei (Pieve) hat alte Ursprünge, das Pfarrkirche befindet sich aber erst seit 1775 in der gegenwärtigen Lage, d.h. seitdem es in die alten Jesuitenkirche verlegt wurde, die zwischen 1656 und 1664 nach dem Entwurf von Giovenale Boetto von Fossano als Kapelle für die Bruderschaft errichtet wurde. Die Kirche wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von Francesco Gallo verschönert. Diese Kirche ist ein echtes Barockmeisterwerk, wo die Eleganz der Fassade sich mit derjenigen der Innenseite verbindet, ein reich und fein dekoriertes Gebäude mit schönen Leinwänden, wie z.B. die Circoncisione (Beschneidung), die hinter dem Marmoraltar aus dem 18. Jahrhundert liegt, oder diejenige des Altars von San Giuseppe, die von A. Pozzo gemalt wurde.
Öffnungszeit: täglich, 8.30 - 12.00 15.30 - 17.30, Auskünfte +39/0171/692153

Cuneo - Santa Maria del Bosco
Das alte Priorat der Benediktinerabtei von Borgo San Dalmazzo wurde zwischen 1657 und 1660 nach dem Entwurf von Boetto wiedergebaut, nachdem das ursprüngliche Gebäude 1656 einstürzte. Die Kirche, die zwischen zwei Seitengebäuden liegt, ist von einer imposanten neuklassizistischen Fassade aus dem 19. Jahrhundert bezeichnet, deren hohe korinthische Säulen einen Giebel stützen. Zur dieser Zeit liegen auch die Kuppel, mit Fresken von Giuseppe Toselli von Peveragno, und die inneren Ornamente von Rodolfo Morgari, zurück. Zu sehen ist auch die Tafel des Hauptaltar von A. Pozzo.
Öffnungszeit: täglich, 8.00 - 12.00 14.30 - 18.00, Auskünfte +39/0171/693630.

Cuneo - Kirche von San Francesco
Der Ursprung dieses Gebäudes, das so wichtig für die Geschichte der Stadt Cuneo ist, reicht das 13. Jahrhundert zurück, als es nach der Überlieferung vom Heiligen Francesco gegründet wurde. Eine neue Kirche wurde später zwischen 1416 und 1450 errichtet, die Fassade wurde aber erst im Jahr 1523 beendet. Die Kirche wurde während der Französischen Revolution geschlossen, im 19. Jahrhundert in ein Lager verwandelt und schließlich 1928 restauriert. In diesem Gotikgebäude sind das Tor und der Glockenturm zu bewundern.
Auskünfte, Öffnungszeit und Besuch: Stadtmuseum von Cuneo, +39/0171/634175.

Cuneo - Kirche von Sant'Ambrogio
Der Ursprung dieser Kirche, ist in der Hilfe zu suchen, die die Mainländer der Lega Lombarda der Stadt Cuneo beim Wiederaufbau nach der Zerstörung des Markgrafen von Saluzzo leisteten. 1230 entschieden sich die Einwohner der beiden Städten dafür, die Schutzheiligen aus Freundschaft zu tauschen. Nach vielen Wechselfällen wurde zwischen 1703 und 1743 eine dem Heiligen Ambrogio gewidmete Kirche nach dem Entwurf von Francesco Gallo errichtet. Die Kirche wurde aber erst im 19. Jahrhundert ergänzt. Die Hauptmerkmale dieses Gebäudes ist die polychrome Fassade und die Komplexität der inneren Architektur mit den Ornamenten von Milocco und Bianco von Turin.
Öffnungszeit: täglich 8.30 - 12.00 15.30 - 17.30

Elva - Kirche von Santa Maria Assunta
Eine unbefleckte Mulde ist der natürliche Hintergrund dieses echten Meisterwerkes: Die Fresken von Hans Clemer im Presbyterium der Kirche von Santa Maria Assunta. Das im 15. Jahrhundert errichtete Gebäude wurde im Spätgotikstil gebaut, es zeigt aber vor allem in den Skulpturen gotische Merkmale. Das Presbyterium, das durch ein Triumphbogen erreichbar ist, beherbergt die Fresken von Hans Clemer, einem Künstler, der aus dem Norden kam, der aber künstlerisch von dem flämisch-provenzalischen Stil beeinflusst wurde. Hans Clemer arbeitete in der Markgrafschaft von Saluzzo zwischen dem 15. und dem 16. Jahrhundert. Der Meister malte Anfang des 16. Jahrhunderts im Gebiet von Elva zahlreiche Szenen aus dem Marienleben, der Kindheit Christi und eine schöne Kreuzigung, künstlerische und religiöse Werke, die man heute dank den Restaurationsarbeiten der Achtziger Jahre im vollen Glanze bewundern kann.
Öffnungszeit: Schlüssel ist bei Circolo ACLI - Gästehaus zu erhalten; Auskünfte +39/0171/997986.

Fossano - Dom von Santa Maria und San Giovenale
Die Kirche, die am 25. September 1791 eingeweiht wurde, wurde nach dem Entwurf des Architekten Mario Ludovico Quarini von Chieri errichtet und ist von der imposanten neuklassizistischen Fassade mit korinthischen Säulen bezeichnet. Die Innenseite, mit lateinischer Kreuz-Struktur, Kuppel und Seitenkapellen, wurde nach dem Entwurf von Quarini errichtet, die Ornamente reichen dagegen das 19. Jahrhundert zurück. Bemerkenswert ist, neben dem Chor aus Holz, der Hauptaltar mit Silberbüsten einiger Kirchenlehrer.
Öffnungszeit: täglich 7.00 - 12.00 15.00-19.00 Uhr, Auskünfte +39/0172/61345.

Fossano - Kirche Santissima Trinità
Dieses echte Barockmeisterwerk wurde in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts nach dem Entwurf des Architekten Francesco Gallo von Mondovì als Teil des Gebäudekomplexes vom Krankenhaus errichtet. Die Außenseite zeigt eine zurücktretende Fassade aus Backstein, mit Säulen und dreieckigem Tympanon, die Innenseite zeigt viele Ornamente und ist mit den Stuckwerken von Barelli und Beltramelli verziert.
Auskünfte: Verkehrsamt +39/0172/61976.

Fossano, Fr. Cussanio - Wallfahrtskirche Madonna della Divina Provvidenza
Im Monat Mai 1527 erschien die Jungfrau dem Taubstummen Bartolomeo Coppa, der das Vieh in den Weiden von Cussanio hütete. Bartolomeo Coppa wurde wunderbarerweise wieder gesund und lud die Einwohner von Fossano zur Buße ein. Bei einer Pestilenz fingen also sie an, sich nach Cussanio zu begeben, wo inzwischen eine Kapelle entstanden war. Später verschönerten die Augustiner, die hier 1617 angekommen waren, um den Kult der Jungfrau zu verbreiten, die Wallfahrtskirche und daneben errichteten sie auch ein Kloster. Nach dem Verfall in den Jahren der Französischen Revolution wurde das Gebäudekomplex ab 1975 restauriert und mit einer Kuppel und zwei Seitenschiffen versehen. Diese Glauben- und Andachtsstätte beherbergt außerdem einige Leinwände von Claret und Beaumont.
Öffnungszeit: täglich, 7.30 - 12.00 14.00 - 19.00 Uhr, Auskünfte +39/0172/691030 Tischzeit, fax +39/0172/691696.

Garessio - Wallfahrtskirche von Valsorda
Im oberen Tanaro-Tal, sieht Valsorda (etwa 2 Km von Garessio entfernt) wie ein zauberhaftes Dorf aus, das um den imposanten Gebäudekomplex der Wallfahrtskirche Nostra Signora delle Grazie liegt. Der Marienkult fing hier im 15. Jahrhundert an, als in dem Dorf, das von der Pest verschont blieb, einen Betsaal mit einem Gemälde der Jungfrau mit dem Kind errichtet wurde. Hier wurde am 13. Juli 1653 ein taustummes Findelkind wunderbarerweise wieder gesund. Der Glaube an Maria verbreitete sich weiter und es wurde in den folgenden Jahren notwendig, vor der feierlichen Krönung der Marienikone (1662) das Gebäudekomplex zu erweitern. Anfang des 20. Jahrhunderts, zwischen 1901 und 1925, wurde neben der alten Wallfahrtskirche eine neue und imposantere mit grandioser Kuppel aus Stahlbeton errichtet, die außerdem am 26. September 1914 die verehrte Ikone empfing.
Öffnungszeit: Sommer, täglich 9.00 - 18.00 Uhr; Winter, Samstag und Sonntag, 10.00 - 17.00. Auskünfte +39/0174/81318 (Sommer), +39/0174/803499.

Mondovì Piazza - Dom von San Donato
Drei Statuen, die den Heiligen Donato, den Glaube und die Barmherzigkeit darstellen, bezeichnen die imposante Fassade aus Sandstein des Domes. Die letzte Kirche von Francesco Gallo wurde ab 1743 an der Stelle der Kirche von San Francesco (13. Jahrhundert) gebaut und sie wurde nach dem Tod des Architekten (im Jahr 1750) von anderen Architekten, unter denen auch Vittone und Benedetto Alfieri waren, im Jahr 1763 ergänzt. Die Innenseite, mit drei Kirchenschiffen, beherbergt Gemälde aus dem 19. Jahrhundert und zahlreiche Kunstwerke, wie z.B. die Seitenaltare von Francesco Gallo und vierzehn der zweiundzwanzig Chorstühle aus Holz der alten Kartause von Casotto.
Öffnungszeit: täglich, 7.30 - 12.00 15.00 -19.00 Uhr, im Sommer bis 21.00 Uhr; Auskünfte +39/0174/41549.

Mondovì Piazza - Kirche von San Francesco Saverio oder "La Missione"
Dieser Triumph des Barockstils mit seiner Fassade aus Sandstein ist im mittelalterlichen Zusammenhang von Piazza Maggiore leicht zu bemerken. Die Errichtung dieser Kirche nach dem Entwurf des Architekten Giovenale Boetto von Fossano dauerte von 1664 bis 1678. Die Innenseite wurde vom jungen Jesuiten Andrea Pozzo aus Trentin mit einigen dem Heiligen Francesco Saverio gewidmeten Gemälden bemalt. In der Apsis und am Hauptgewölbe wurden also einige Szenen aus dem Leben des Heiligen dargestellt, die dem illusorischen perspektivischen Effekt eines hohen und weiten Raumes gehören.
Öffnungszeit: täglich, 7.30 - 19.00, im Sommer bis 21.00 Uhr.

Mondovì Piazza - Kirche von San Giuseppe dei Carmelitani Scalzi oder "La Missione"
Von 1708 bis 1717 errichtete der Architekt Francesco Gallo seine erste Kirche in der Stadt, wo er 1672 geboren war. Die Misericordia hat eine griechische Kreuz-Struktur und die Polychromie der Kuppel, die von Giovanni Francesco Gagini gemalt wurde, schafft einen perspektivischen Effekt. Sehr schön sind auch der Hauptaltar aus wertvollem Marmor, die Paneele, die Tafeln von Pietro Antonio Pozzo mit perspektivischen Effekten, die Stuckwerke und zahlreiche Leinwände.
Öffnungszeit: täglich, 7.30 - 19.00 Uhr, im Sommer bis 21.00.

Mondovì Piazza - Kapelle von Santa Croce
Ein kleines Gebäude auf dem Weg nach Vicoforte beherbergt ein echtes Meisterwerk: Die Fresken von Antonio Monteregale aus dem 16. Jahrhundert. Die Fresken wurden zwischen 1450 und 1460 bemalt und wurden von den Werken von Jacquerio beeinflusst. Sie decken die Wände und das Gewölbe mit einer gesamten Fläche von 55 m2. Das schönste Beispiel ist wahrscheinlich die Kreuzigung an der Altarswand, eine komplexe Allegorie des Sieges der Kirche über die Juden.
Öffnungszeit: der Schlüssel ist bei Herrn Luca Barucco zu erhalten, +39/0174/41988.

Mondovì Breo - Kirche Santi Pietro e Paolo
Dieses alte Gebäude wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals geändert und im 18. Jahrhundert auch erweitert. Francesco Gallo ließ z.B. zu jener Zeit die Seitenkapellen errichten und der Architekt Vittone die Kuppel bauen. Die Kirche beherbergt in ihren drei Schiffen mehrere Kunstwerke. Seit 1798 ist ein Baldachin, oben auf der Fassade, das "Haus" des Moro, eines Automaten, das den Takt schlägt (das Werk wurde von Matteo Mondino von Mondovì verwirklicht).
Öffnungszeit: täglich, 9.00 - 12.00 15.00 - 18.00 Uhr, Auskünfte +39/0174/42216.

Revello - Abtei Santa Maria di Staffarda.
Der Gebäudekomplex der Abtei liegt inmitten der Felder, an einem abgelegenen moorigen Ort, der von den Zisterziensermönchen urbar gemacht wurde. Der Komplex genießt noch heutzutage, trotz des Verfalles und der Wechselfälle des 15. Jahrhunderts, den ganzen Reiz des 12. und des 13. Jahrhunderts. Das Hauptmeisterwerk dieser Kirche mit drei Schiffen, die ab 1150 errichtet und bis die Restaurationsarbeiten des Jahres 1507 geändert wurde, ist zweifellos das Polyptychon von Pascale Oddone aus dem 16. Jahrhundert, das neben anderen Skulpturen aus dem späten 15. Jahrhundert liegt. Die anderen Gebäude, die nach den spirituellen Grundsätzen des Heiligen Bernard ganz einfach sind, sind: Das Kloster, der Kapitularsaal mit Kreuzgewölbe, das Gästehaus mit dem weiten Speisesaal, die Markthalle im gotischen Stil, Zeugnis eines blühenden wirtschaftlichen Lebens. Der Komplex von Staffarda gehört der Mauriziano-Weihe von Turin.
Öffnungszeit: täglich außer Montag, 9.00-12.30, 13.00-17.00 Uhr. Auskünfte +39/0175/273215

Saluzzo - Kirche von Santa Maria Assunta
Der Dom im Gotikstil, religiöser und geografischer Anhaltspunkt der Stadt, wurde zwischen 1491 und 1501 vom Markgrafen Ludovico II an der Lage der ehemaligen Pfarrei Santa Maria errichten lassen. Die imposante Fassade mit dem hohen Wimperg über das Tor, ist von schönen Lünetten, die von Hans Clemer mit Fresken gemalt wurden, und einigen Statuen verschönert. Die kreuzförmigen Säulen und das Kreuzgewölbe bezeichnen die weite Innenseite mit ihren Seitenaltären und dem von den Brüdern Gauteri mit Fresken bemalten Wandelgang. Das Mittelschiff ist von einem großen Kruzifix aus Holz beherrscht, in der Kapelle des Allerheiligsten aus dem 18. Jahrhundert ist dagegen einen Teil des wertvollen Polyptychons von Hans Clemer aus dem 16. Jahrhundert zu bewundern.
Öffnungszeit: täglich, 7.00 - 12.00 15.00 - 19.00 Uhr

Saluzzo - Kirche und Kloster von S. Bernardino
Der Komplex, der an einem heiteren Ort inmitten der Villen und der Obstgärten auf den Hügeln von Saluzzo liegt, wurde 1471 von Ludovico I errichtet und Mitte des 18. Jahrhunderts restaurieren lassen. Die Innenseite besteht aus einem einzigen Kirchenschiff mit Seitenkapellen, zeigt typische Merkmale des 18. Jahrhunderts und bietet einen schönen perspektivischen Effekt dank der Deckentäfelung von Gian Domenico Rosso und Pietro Antonio Pozzo und den Fresken von Paolo Operti. Zu sehen ist auch das interessante Kloster.
Öffnung: täglich, 9.00 - 12.00 15.00 - 17.00 Uhr, im Sommer bis 18.00 Uhr; Auskünfte +39/0175/42636.

Saluzzo - Kirche und Kloster von San Giovanni
Der Gebäudekomplex ist eine wichtige religiöse, historische und künstlerische Stätte. Trotz der zahlreichen späteren Änderungen zeigt die Kirche noch ihre gotischen Merkmale, da sie ab dem 12. Jahrhundert errichtet wurde; der Glockenturm mit dem hohen Giebel wurde dagegen Ende des 14. Jahrhunderts gebaut. In der eindrucksvollen Innenseite mit drei Kirchenschiffen und dem Kreuzgewölbe sind die Kapelle der Heiligen Crispino und Crispiniano mit Fresken der Passion aus dem 15. Jahrhundert, die Rosenkranzkapelle - die nach dem Entwurf von Giovenale Boetto errichtet wurde - mit dem Triptychon von Pascale Oddone aus dem 16. Jahrhundert, und dem Grabkapelle der Markgrafen zu bewundern. In dieser letzten Kapelle, einem schönen Beispiel von burgundischer Gotik aus dem 15. Jahrhundert, befinden sich das Grabdenkmal von Ludovico II, ein Chor mit geschnitzten Holzstühlen und mehrere Skulpturen. Von der Kirche erreicht man den Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert und die Kapelle Cavassa (den ehemaligen Kapitularsaal) mit dem Sarg von Galeazzo Cavassa, einem Werk von Matteo Sanmicheli (1520).
Öffnungszeit: täglich, 7.30 - 12.00 15.00 - 18.00 Uhr, im Sommer bis 19.00 Uhr

Savigliano - Kirche von Sant'Andrea
Über diese Kirche uralter Ursprünge wird zum ersten Mal in einem Dokument aus 1098 geschrieben. Das Gebäude wurde mehrmals zerstört und wiedergebaut; die gegenwärtige Struktur mit fünf Kirchenschiffen und einer Kuppel stammt aber aus dem Entwurf von Benedetto Vay aus dem 18. Jahrhundert. Die Seitenkapellen beherbergen wichtige künstlerische Zeugnisse des 18. Jahrhunderts. Am Sockel des Glockenturmes (1736 - 1928) befindet sich die Kapelle von San Nicola mit einer Reihe von Fresken aus dem späten 13. Jahrhundert, die verschiedene Themen darstellen: Die Jungfrau, die Kreuzigung und den Heiligen Nicola.
Öffnungszeit: täglich, 8.00 - 12.00 15.00 - 17.30 Uhr


Savigliano - Kirche Santa Maria della Pieve
Die Kirche der Pfarrei (Pieve) ist eine echte dem 17. Jahrhundert gewidmete Pinakothek. Die Kirche wurde im 6. Jahrhundert ursprünglich errichtet, die gegenwärtige Struktur stammt aber aus dem 18. und dem 19. Jahrhundert. Die Kirche besteht aus einem einzigen Schiff, an dessen Seiten sich zahlreiche Kapellen mit Werken von Giovanni Antonio Molineri von Savigliano (Madonna mit dem Christkind, die Heiligen Giuseppe und Carlo Borromeo) und von seinem Zögling Jan Claret (Madonna mit dem Christkind und Schenker mit dem Engel) befinden. Beide Künstler arbeiteten zu einer blühenden Zeit der Kunst von Savigliano, die von den Werken von Caravaggio beeinflusst wurde. Der Glockenturm wurde im 19. Jahrhundert als Sternwarte vom Astronomen Giovanni Virginio Schiaparelli von Savigliano benutzt.
Öffnungszeit: täglich, 8.00 - 12.00 16.30 - 19.00 Uhr, Feiertage 8.00 - 12.00; Auskünfte +39/0172/12962.

Savigliano - Kirche San Pietro dei Cassinesi
Die Kirche gehört dem wichtigen Gebäudekomplex des Benediktinerklosters, das an der Stelle eines Diana gewidmeten römischen Tempels entstanden ist. Die Kirche, die ursprünglich im Romanikstil errichtet wurde, zeigt heutzutage typische Merkmale des Manierismus und des Barocks, da sie ab 1599 von Ercole Negri von Sanfront geändert wurde. Künstlerisch ist die Apsis mit den Gemälden von Molineri und Arbasia, den Skulpturen der Brüder Botto, dem Holzchor von Bartolomeo Termine von Biella und dem Polyptychon aus dem 16. Jahrhundert von Gandolfino da Roreto zu bewundern. Zu sehen sind außerdem die Ornamente von Boetto im Mittelschiff und die Leinwände von Taricco (das Predigen von Pater Buil in Amerika) und von Molineri (der Heilige Gerolamo).
Öffnungszeit: täglich 8.00 - 12.00 17.30 - 18.30 Uhr, im Sommer bis 19.00 Uhr; Auskünfte +39/0172/12488.

Vicoforte - Wallfahrtskirche Regina Monti Regalis
Am 7. Juli 1596 fingen die Bauarbeiten der "großen Fabrik der Heiligen Marien von Mondovì in Vico" an. Die Wallfahrtskirche wurde von Carlo Emanuele I errichten lassen; der ursprüngliche Entwurf von Ercole Negri von Sanfront wurde aber von demjenigen von Ascanio Vittozzi ersetzt. Der Architekt plante einen originellen Bau mit elliptischem Grundriß, der erst im Jahr 1733 mit der größten elliptischen Kuppel der Welt (Längsachse 36,4 m, Querachse 24 m) und der kleinen Kuppel von Francesco Gallo ergänzt wurde. Das Gewölbe, mit einer gesamten Fläche von 6032 m2, wurde zwischen 1745 und 1752 von Mattia Bortoloni und Felice Biella mit Fresken gemalt: Es handelt sich um die größte mit Fresken bemalte Fläche mit einzigem Thema, das Marienleben und die -seligkeit). In der Innenseite ist, neben den vier Kapellen, der kleine Tempel des Pfeilers (Pilone), ein weiteres Werk von Francesco Gallo, zu bewundern. Später, im 19. Jahrhundert wurde die Wallfahrtskirche noch in der Außenseite verändert. Sie stellt heutzutage nicht nur ein künstlerisches Meisterwerk, sondern auch eine wichtige Glaubenstätte dar, die dem Votivpfeiler mit Ikone der Jungfrau aus dem 16. Jahrhundert verbunden ist. Von diesem Pfeiler verbreitete sich den Marienkult, der zuerst zur Errichtung einer Kapelle und später zu derjenigen des imposanten Tempels führte.
Öffnungszeit: täglich, 6.45 - 12.00 14.30 - 19.00 Uhr, Auskünfte +39/0174/565555, Fax +39/0174/565556.

Villar San Costanzo - Kirche von San Pietro in Vincoli, Kapelle von San Giorgio, Kirche von San Costanzo al Monte
Nach den Änderungen von Francesco Gallo (1722 - 1724) im Barockstil, blieben von der alten Benediktinerabtei aus dem 7. Jahrhundert nur wenige Spuren. Die Kapelle, die um das Jahr 1467 vom Abt Giorgio Costanzo von Costlgliole errichten lassen wurde, ist dagegen noch im guten Zustand. Dasselbe gilt für die Krypta (11. Jahrhundert), das Kreuzgewölbe und den Säulengang. In der Kapelle malte Pietro da Saluzzo von 1467 bis 1469 einige Episoden, die heutzutage zum Teil beschädigt sind, aus dem Leben und dem Martyrium des Heiligen Giorgio. Indem man in die Wälder spazieren geht, erreicht man die Kapelle von San Costanzo al Monte (wovon man ausschließlich die Außenseite bewundern kann), ein Wunder der piemontesischen Romanik, das im 11. und 12. Jahrhundert an der Stelle einer Kirche von einer Benediktinerabtei bauen lassen wurde. An der Kapelle arbeiteten einige Künstler aus der Lombardei, die hier Reliefe und Ornamente, deren Schönheit in der Provinz Cuneo einzig ist. Unbedingt zu bewundern sind die Dreipassapsis mit kleinen Bögen, die Struktur, die die Kuppel enthält, und die Fassade aus dem 18. Jahrhundert.
Öffnungszeit: Die Schlüssel sind beim Pfarrer und bei dem Café vor der Kirche verfügbar, täglich außer Montag 9.00 - 12.00 Uhr; Auskünfte +39/0171/902432 (Pfarrei), +39/0171/902104 (Café).

Vinadio - Wallfahrtskirche von Sant'Anna
Die imposanten Berge sind der Hintergrund der höchsten Wallfahrtskirche Europas (2035 m ), die am Ende des engen Orgials- oder Sant'Anna-Tals liegt. Die Kirche, mit ansteigendem Boden und Arkaden auf der Fassade, stammt aus dem 17. Jahrhundert, wurde aber im 18. Jahrhundert geändert. Über dieses Hospiz für die Pilgern, die aus der Provence kamen, wird schon in einem Dokument aus 1307 erwähnt. Die Kirche, die von der Pfarrei und von der Stadt Vinadio verwaltet wird, hörte ab dem 15. Jahrhundert ihre Tätigkeit als Hospiz auf und verwandelte sich in ein Ziel für die Pilgern aus Italien und Frankreich.
Öffnungszeit: täglich von 29. Juni bis 29. September, 9.00 - 18.00 Uhr, Auskünfte +39/0171/959125.

Weitere bemerkenswerte Kirchen

ACCEGLIO - Confraternita (Bruderschaft)
Diese Kirche beherbergt ein Museum der religiösen Kunst, mit Werken aus dem Maira-Tal.
BORGO SAN DALMAZZO - Wallfahrtskirche Madonna del Monserrato
Dieses Gebäude aus dem 17. Jahrhundert genießt eine wunderbare Aussichtslage und ist durch einen Pfad mit den Pfeilern des Kreuzwegs erreichbar.
BOVES, Fr. Mellana - Wallfahrtskirche der "Medaglia Miracolosa" ("Wundermedaille")
Die Wallfahrtskirche, die zwischen 1902 und 1903 errichtet wurde, ist von Barockelementen, Stuckwerken und Ornamenten bezeichnet. Die Kirche ist der Marienverehrung gewidmet.
BOVES - Wallfahrtskirche von S. Antonio
Das Gebäude, das auf dem Hügel hinter dem Dorf liegt, beherbergt Stuckwerke, Fresken und Leinwände aus dem 17. Jahrhundert.
CUNEO - Bruderschaft von Santa Croce
Dieses Barockjuwel, das von Gallo nach dem Entwurf von Bertola zwischen 1710 und 1712 errichtet wurde, hat eine polychrome konkave Fassade und beherbergt in der eindrucksvollen Innenseite die Gemälde von Gaggini und die Stuckwerke von Beltramelli.
CUNEO - Wallfahrtskirche Madonna degli Angeli
Diese Wallfahrtskirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche wurde danach im 16. Jahrhundert wiedergebaut und im folgenden Jahrhundert restauriert; das Gebäude hat jetzt eine lateinische Kreuz-Struktur und zeigt grundsätzlich moderne Ornamente. In der Innenseite befinden sich die Glasurne des Seligen Angelo Carletti und die Grabkapelle der Familie Galimberti.
CUNEO - Wallfahrtskirche Madonna della Riva
Die Wallfahrtskirche, die sich in einer eindrucksvollen Lage befindet, hat eine typische Struktur des 19. Jahrhunderts.
CUNEO - Synagoge
Das Gebäude liegt in Via Mondovì, im ehemaligen kleinen Getto der Stadt. Die Synagoge beherbergt eine wunderbare Bundeslade (Aron) im Barockstil.
FOSSANO - Kirche von San Filippo
Es handelt sich um ein wertvolles Barockgebäude mit einzigem Kirchenschiff, dessen Gewölbe mit dem Trompe-l'Œil von Giovanni Pietro Pozzo gemalt wurde.
GARESSIO - Kirche der Assunzione della Beata Vergine
Das Gebäude, das im 18. Jahrhundert von Francesco Gallo entworfen wurde, wurde im 19. Jahrhundert geändert.
GARESSIO - Kirche von Santa Caterina d'Alessandria
Das Gebäude, mit einzigem Schiff und wertvollen Seitenaltären, wurde von Francesco Gallo entworfen.
GARESSIO - Kirche und Bruderschaft von San Giovanni
Diese Kirche aus dem 16. Jahrhundert ist mit der heiligen Darstellung des Leichenbegräbnisses eng verbunden.
LIMONE PIEMONTE - Kirche von San Pietro in Vincoli
Der Kirche im Gotikstil gehört ein romanischer Glockenturm und eine schöne Steinfassade. Die barocke Innenseite beherbergt eine wertvolle Holzkanzel aus dem 17. Jahrhundert.
MONDOVÌ - Kirche von Santa Chiara
Gebäude von Francesco Gallo aus dem 18. Jahrhundert.
MONDOVÌ - Bischofspalast
Dem Palast gehören drei mit Fresken gemalte Säle, wovon eine die flämischen Wandteppiche beherbergt, die von Rubens gezeichnet und von Von den Heke ausgeführten wurden, und die einige Szenen aus den Geschichten von Tito Livio darstellen.
MONDOVÌ - Synagoge
Die kleine Synagoge aus dem 18. Jahrhundert liegt im zweiten Stock eines Gebäudes von Via Vico. Nach dem Verfall zeigt heutzutage die Synagoge ihre ursprünglichen Merkmale und bietet die Möglichkeit, die Bundeslade (Aron - ha - Qodesh) und eine achteckige Kanzel zu bewundern.
MONDOVÌ - Kirche von San Filippo
Dieses Gebäude von Francesco Gallo, mit Fassade aus Backstein und einzigem Kirchenschiff, beherbergt schöne Skulpturen, Leinwände und eine Kanzel von Vittone.
MONDOVÌ, Fr. Breolungi - Pferrei von Santa Maria in Brendolo
Das alte Gebäude romanischen Ursprungs beherbergt sowohl in der Innenseite als auch in der Außenseite zahlreiche Fresken , die zwischen dem 14. und dem 16. Jahrhundert gemalt wurden. Einige davon wurden wahrscheinlich von Giovanni Mazzucco bemalt.
REVELLO - Kollegiatskirche
Diese Kirche im Spätgotikstil mit Renaissanceeinflüssen und drei Schiffen, beherbergt verschiedene Malereiwerke, wie das Polyptychon der Heiligen Peter und Paul von Hans Clemer. Sehr interessant ist auch das Tor (1534) aus Holz und weißem Marmor, das von Matteo Sanmicheli entworfen wurde.
SALUZZO - Kirche von San Bernardo
Dieses Gebäude aus dem 15. Jahrhundert wurde im 18. Jahrhundert mit der Einführung von Stuckwerken und Gemälden geändert. In der Kapelle sind Ornamente im Rokokostil zu bewundern.
SALUZZO - Kirche der "Consolata"
Diese Kirche befindet sich neben der Kirche und Seminar von Sant'Agostino und ist das Ergebnis der Verbindung zwischen der Kirche von San Martino und der Kapelle der Consolata. Die Innenseite, mit Kassettendecke, beherbergt die Resten von einigen Fresken aus dem 15. Jahrhundert, wie den Totentanz. Der imposante romanische Glockenturm (12. Jahrhundert) ist der älteste der Stadt.
SAVIGLIANO - Kirche der Assunta
Die Kirche wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von Giacomo Plantery und Francesco Gallo errichtet. Die Kuppel wurde mit dem Trompe-l'Œil Technik von Giovanni Battista und Pietro Antonio Pozzi gemalt. Zu bewundern sind außerdem einige Skulpturen aus Holz.
SAVIGLIANO - Kirche der Pietà
Die Kirche, die von Plantery im Jahr 1708 entworfen wurde, beherbergt einige Stuckwerke von Beltramelli, Leinwände von Claret und zahlreiche Skulpturen.
STROPPO - Kirche von San Peyre
Dieses romanische Gebäude mit gotischem Glockenturm hat eine unregelmäßige Struktur. Die Fresken die zwischen dem 14. und dem 16. Jahrhundert gemalt wurden, stellen die wichtigsten Figuren der christlichen Ikonographie dar.
VALMALA - Wallfahrtskirche Madonna della Misericordia
Der Gebäudekomplex mit Kirche, Laubengang und Räumen für die Pilgern liegt an der Stelle, wo die Jungfrau vier Hirtinnen erschien.