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Der
Kastanienbaum
Wissenschaftliche Bezeichnung: Castanea
Sativa
Familie: Becherfrüchtler
Name: Der Name stammt wahrscheinlich aus der Stadt
Kastania in Thessalien oder aus Kastanis am Schwarzen
Meer (in der asiatischen Türkei), wo sich
nach Plinius weite Kastanienwälder befanden.
Sativa bedeutet angebaut.
Merkmale: Imposanter Baum, der auch eine Höhe
von 30m erreichen kann, mit einer imposanten Baumkrone.
Dieser Baum besitzt eine außerordentliche
Regenerationsfähigkeit, deshalb muss man
ganz oft das Abholzen anwenden.
Die Kastanien sind sehr nahrhaft: Sie enthalten
nämlich 39% Wasser, 43% Stärke, 2,5%
Fett.
Die Maronen sind größer als die normalen
Kastanien, der Kastanienigel enthält also
eine einzige Frucht. Die Schale ist viel heller
und die innere Haut klebt nicht ans Fruchtfleisch.
Die an Nektar sehr reichen männlichen Blumen
schätzen die Bienen sehr: Der Kastanienhonig,
mit seiner dunklen Farbe und dem herben Geschmack,
ist eine Köstlichkeit, die man heute immer
seltener genießen kann.
Verbreitung: Gebiete mit gemäßigtem
Klima in der nördlichen Halbkugel, Mittel-
und Südeuropa, West- und Ostasien, Nordamerika.
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Blätter: Abfallend,
wechselständig, oval, etwa 10-20cm
groß, gezackt, mit parallelen Äderungen
und spitzem Apex. Die Farbe ist g
änzendgrün,
satter in der oberen Spreite.
Blumen: Die Kätzchen (15-20cm)
haben nur männliche Blumen am Apex. Die
kleineren und grünen weibliche Blumen
sind dagegen an der Basis zu finden.
Früchte: Die grünen stacheligen Kastanienigel öffnen sich im Herbst
und befreien eins bis drei essbare Früchte, die Kastanien, die aus zwei
weißen Keimblättern bestehen.
Rinde: Braun-gräulich, mit langen
spiralförmigen Äderungen. |
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